Gesprächsführung – Oder warum Methoden wichtig sind, alleine aber nicht reichen

Shownotes

Gespräche prägen die Soziale Arbeit, jeden Tag. Doch was macht eigentlich ein gutes Gespräch aus? Und warum reicht es nicht, einfach nur die richtigen Techniken zu kennen?

In dieser Episode spricht Host Menno Labruyère mit der Dozentin Daniela Wirz über die immense Bedeutung der eigenen Haltung, wie Beziehungsgestaltung gelingen kann und über die Frage, weshalb Kommunikation einer der wichtigsten Wirkfaktoren Sozialer Arbeit ist. Gemeinsam gehen sie der Bedeutung von Zuhören, Verstehen und Reflexion nach – und diskutieren, wie das eigene Menschenbild, nonverbale Signale (mit der Zunge schnalzen!) und Machtverhältnisse Gespräche beeinflussen können.

Es geht um Rollenspiele im Studium (die offenbar unbeliebt sind bei vielen Studierenden) sowie Möglichkeiten und Grenzen von KI in der Gesprächsführung.

In dieser Episode wurden folgende Werke erwähnt:

  • Meyer, V. & Chesser, E. S. (1971)._ Verhaltenstherapie in der klinischen Psychiatrie_ (P. Gottwald & H. Heyse, Übers.). Stuttgart: Thieme. (Originalwerk veröffentlicht 1970).
  • Schulz von Thun, F. (2019). Miteinander reden (Bde. 1–4). Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
  • Watzlawick, P., Beavin, J. H. & Jackson, D. D. (2017). Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien (13. unveränd. Aufl.). Bern: Hogrefe. (Originalwerk veröffentlicht 1969).

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Merci und viel Spass beim Hören.

Transkript anzeigen

00:00:00: Sozial.

00:00:04: Ein Podcast der Zürcher Hochschule für

00:00:06: angewandte Wissenschaften, um nachdenken und handeln in sozialer

00:00:09: Arbeit.

00:00:14: Wir kommen eigentlich zu einem Herzstück dieser Disziplin würde ich schon fast sagen.

00:00:21: Grundlagen von professioneller Interaktion und Kommunikation.

00:00:25: Und vor mir hat Daniela Wirtz.

00:00:28: Ich freue mich extrem auf das Gespräch mit dir.

00:00:31: Schön, dass du da bist!

00:00:32: Danke.

00:00:33: Freue mich auch.

00:00:33: Danke für die Einladung.

00:00:35: Vor zwei Jahren hast du das Modul Grundlagen für professionelle Interaktion und Kommunikation in der sozialen Arbeit übernommen bei uns an den ZHW Soziale Arbeit im Bachelor.

00:00:47: Und ... Du bist selbst Sozialarbeiterin, kannst dich noch erinnern an deine ersten Beratungsgespräche?

00:00:56: Ja ich mag mich noch gut erinneren an einzelne Situationen und was mir so bewusst war seit ich jetzt auch.

00:01:04: Wir dürfen überlegen, wie wir das Grundlagenwissen uns einen Studierenden übermitteln.

00:01:14: In meiner Anfangszeit muss ich dazu sagen, dass ich ein sehr junger Sozialarbeiterin war – also als junge Person nach dem Studium eingestiegen.

00:01:24: Ich habe immer versucht, so ein Patenterrezept herauszufinden oder möglichst gute Techniken zu haben Gespräche führen und habe damals nicht immer den Zugang gehabt, dass vor allem auch meine Haltung sehr wichtig ist.

00:01:39: Mit was für eine Haltung ich in das Gespräch gehen?

00:01:43: Wenn du das Modul neu gestalten konntest, könntest du die Haltung irgendwo versorgen in diesem Modul?

00:01:50: Wir haben beim Ausbau von Modulen extrem darauf geschaut, dass wir manchmal der Wunsch, die Studierende haben, kommen.

00:02:01: Einfach vor allem Techniken lernen oder eben die Patentrezept habe ich vorher gesagt, in die Hand überkommen.

00:02:07: Dass man es wie probiert hat anders anzugehen, nämlich dass sie wie verständen... Es braucht wie ein Grundlagenwissen über Kommunikation und Interaktion.

00:02:17: Das sind Bezüge zu Theorien?

00:02:21: Zu Bezugstheorien auch?

00:02:23: Bezug zu den Menschenbildern, die diesen Theorieren ... Zu Grunde liegen, zu Modell wie die Kommunikation funktioniert und dass man dann eigentlich nachher obendrauf bauend sich überlegt was ist denn der Auftrag von der sozialen Arbeit mit was für methodischem Vorgehen und eben nachgelagert was für Techniken kann ich dem Auftrag in der Kommunikations- oder Gesprächsführung nachkommen.

00:02:48: Also das klingt so, dass man etwa über die EZTS-Punkte machen kann.

00:02:54: Das steckt extrem viel drin oder?

00:02:56: Ja also in der Tat sind es sechs EZTAS-Pünkte.

00:03:00: Von der Logik her kann man sich so vorstellen wie klassische Unterricht hat, wo diese Grundlagen eben vermittelt werden, mal ganz allgemein dargelegt und im Bezug gesetzt wird zum Auftrag.

00:03:11: Dass man sich dann so ein bisschen Handlungsfeld oder vielleicht auch Themen spezifisch kann damit auseinandersetzen und dass man dann v.a.

00:03:18: ganz viel übt?

00:03:20: Ich mag mich noch erinnern, was ich früher ... Es war wirklich eines meiner Lieblingsmodul.

00:03:26: Ich würde das auch heute sogar nochmal belecken, glaube ich.

00:03:30: Und es ist aber recht viel ... Ich würde nicht sagen, die Leute haben sich geweigert.

00:03:38: Aber diese Rollenspiele waren natürlich nicht so beliebt, obwohl ich ... Ich habe empfunden, dass man dort extrem viel auszuholen und ausprobieren kann.

00:03:49: Wie ist das heute?

00:03:49: Haben Sie es noch?

00:03:50: Ja, das ist ein wichtiges Element.

00:03:52: Also einerseits vielleicht die Gesprächssituationen beobachten und analysieren, was da vielleicht auch die Schwierigkeiten sind, die dahinter liegen, die sich zeigen, was eben nicht funktioniert in der Kommunikation.

00:04:04: Das können wir verbinden mit dem Kommunikationsmodell zum Beispiel... und sich dann eben vorbereitend auf ein allfälliges nächstes Gespräch zu überlegen, ja wie gehe ich vor?

00:04:14: Wie gehe ich rein?

00:04:14: Was ist mir wichtig?

00:04:15: Wo lege ich einen Schwerpunkt.

00:04:17: Und das andere effektiv selber in so rollenden Schlüpfen und sich in diesen Gesprächssituationen ausprobieren.

00:04:24: Ich glaube nach wie vor ist das etwas, was nicht wahnsinnig angenehm ist gerade wenn man dabei beobachtet wird.

00:04:30: aber ich glaube... gut gelingt, wenn man realisiert, dass vor allem die Reflexion über das eigene Gesprächsverhalten wichtig ist und uns weiterbringt.

00:04:41: Und es eben nicht um ein perfektes Abspulen von Techniken oder methodischen Vorgehensweisen geht, glaube ich, fallt einem das vielleicht leichter zum sich auf das Einladen?

00:04:54: Okay, das klingt nach einem Modul, den ich gerade wieder für eine Suche will.

00:04:59: Aber ich möchte noch mal zurück auf die Haltung kommen.

00:05:01: Was hat eine Gesprächsführung mit der eigenen Haltung zu tun?

00:05:05: Und wie kann man dafür sorgen als Modulverantwortliche oder Hochschule in der Ausbildung, dass die Haltung dann auch komform ist für die Gesprächssführung und Interaktion und Kommunikation?

00:05:21: Ich glaube das Erste, was wichtig ist, ist, dass unsere Haltung eigentlich immer beeinflusst oder wirkt, ob wir uns dessen bewusst sind.

00:05:32: Was ich für eine Haltung habe, beeinflußt meine Wahrnehmung

00:05:35: z.B.,

00:05:37: aber auch meine Interpretation von Situationen und folgeleiche dann auch meine Handlungen aus meiner Haltung.

00:05:48: Darum wichtig ist, finde ich, was allgemein gut und ideal wäre.

00:05:53: Man würde die eigene Haltung reflektieren.

00:05:56: In der sozialen Arbeit haben wir schon eine Vorstellung von einer professionellen Haltung.

00:06:03: Zum Beispiel, dass Adressate in Expertinnen sind von ihrem eigenen Erleben oder dass ihre Perspektive wichtig ist.

00:06:11: Dass man sie einholen muss.

00:06:12: Ja, ich werde die Wertschätzung und Akzeptanz zeigen für mein Gegenüber auch in Situationen, wo Schwierungen sind oder wo mein Gegenüberg vielleicht Verhaltensweise oder Sachen gezeigt hat, wo schwierige sind oder gegen welche Normen verstoßen.

00:06:33: Oder dich persönlich auch irritieren?

00:06:35: Genau!

00:06:36: Also destruktives... Verhalten von einer Adressat während des Beratungsgesprächs, wo die irgendwie nervös machen und eigentlich sie dann spannend zu erforschen, wo das destruktiver kommt.

00:06:51: Ja oder dass in diesem Sinne sicher besprechbar zu machen?

00:06:55: Also darum ist diese Haltung ein wichtiger Punkt und wenn wir jetzt wie einfach Techniken anwenden ohne eben... die Haltungsfragen zu klären, dann kann das wie auch so ein manipulativer Charakter haben und gleichzeitig lange die Haltung alleine eigentlich schon nicht.

00:07:16: Was

00:07:17: sind denn noch weitere Grundlagen für professionelle Kommunikation?

00:07:22: Die Interaktion?

00:07:23: Ich meine, das sind theoretische Grundlagen.

00:07:26: Modellen, die uns erklären, wie Kommunikation funktioniert oder nicht funktioniert, wenn Störungen vorliegen.

00:07:34: Ganz bekannt sind die Aktionen nach Watzlawick oder auch Kommunikationsquadrat ENCO, DECO oder Modell nach Schulz von Thun zum Beispiel.

00:07:43: Modelle, wo uns helfen, Kommunikationalsituationen zu analysieren.

00:07:47: und dann auch zu überlegen, wie man es anders gestalten könnte oder auf was wir besonders zum Beispiel schauen möchten.

00:07:56: Und dann sicher auch gewisse Fähigkeiten oder Techniken, die ich irgendwie ... Anwände, also so methodische Ansätze.

00:08:05: Dass ich z.B.

00:08:07: aktiv zulassen, dass sich die Beziehung konstruktiv gestalten, dass ich aber auch strukturierend im Gespräch wirken würde.

00:08:17: Das wäre eine Grundaufgabe, wenn man nach einem Modell von kooperativen Gesprächen vorgeht.

00:08:23: und dann eben auch Kontext-Sensibilität.

00:08:28: Was für einen Auftrag befinden wir uns hier?

00:08:31: Ist das gegenüber Freivillig mit mir in diesem Gespräch oder nicht, oder in dieser kommunikativen Situation?

00:08:39: Wie gestalt ich Beziehung oder wie gestalte ich Setting oder inwiefern habe ich Einfluss darauf?

00:08:45: Ich glaube, eine Gesprächsführung wird dann wirksam wenn die Integration von Wissen Können und der Haltung funktioniert.

00:08:52: Und man das auch immer wieder reflektiert?

00:08:55: Ja genau, das ist natürlich etwas, was wir immer wieder reflexieren

00:08:59: müssen.

00:08:59: Weil das ist etwas, das mir immer wieder durch den Kopf geht.

00:09:06: Bauten wir eigentlich zu wenig Training an während dem Bachelor aber auch nachher... Ich habe das Gefühl, wenn ich es mit dem Spitzensport vergleichen möchte, der mit Videoanalysen geschaffen wird.

00:09:24: Dann wird es normalerweise angeschaut, was man für Bewegungsabläufe verbessern könnte und so weiter.

00:09:32: Und ich habe jetzt doch viele Kollegen aus der Praxis, die mir berichten, dass sie ... Klar, schon in die Heimsitzungen zum Beispiel fällbearbeitend.

00:09:46: Aber nach dem Studium sind wir nie mehr wirklich in ein Training gegangen um einerseits Technik wieder auffrischen oder neu lernen und halt die Haltung auch hinterfragen und was man selbst beistört.

00:10:04: Wie siehst du das?

00:10:05: Also ich glaube... Durchaus, Kommunikationskompetenz oder Gesprächsführungskompetenzen zum Spezifischen.

00:10:12: Das ist etwas, das man nie einfach fertig ist, also was immer wieder eine Reflexion braucht und vielleicht auch Anpassungen gebraucht.

00:10:19: Ja ich meine

00:10:20: z.B.,

00:10:20: der Sprachgebruch verändert sich ja oder hat jetzt in den letzten Jahren viel Veränderung erfahren mit diversitätssensiblerer Sprache etc.

00:10:29: Also ich glaube es ist etwas die wir nie einfach fertig sind und wo ich auch glaube es braucht immer wieder... Ein Training oder eben vielmehr auch eine bewusste Reflexion und vielleicht auch ein Erkennen von blinden Flecken, oder vom Punkt wo man sich verbessern kann.

00:10:44: Oder wo wir die Integration dieser Wissen können und der Haltung bewusster gestalten.

00:10:50: Ja, braucht es regelmässige Trainings?

00:10:53: Wenn man davon redet... dass professionelle Interaktion und Kommunikation so ein Herzstück von unserer Disziplin ist, dann werden sie ja plausibel.

00:11:09: Ich glaube es braucht einfach regelmäßige und möglichst institutionalisierte Ebenen.

00:11:16: Reflexionsgefäße, ob man sich das als Training eingeht und dann vorstellt.

00:11:23: Oder eher als gegenseitige Besuch oder vielleicht auch Formen inwiefern man auch mit der Kommunikation mit den Adressatinnenbetrieben betreiben kann?

00:11:35: Mit gegenseitungem Besuch meinst du, dass man zueinander die Beratungssituation hinein hat.

00:11:40: Genau, die Situation

00:11:41: zum Beispiel.

00:11:43: Situationen, genau.

00:11:45: Oder die Möglichkeit nutzen von der Metacommunikation mit den Adressatinnen.

00:11:51: Also meinen Gegenüber auch darüber reden wie wir miteinander sprechen.

00:11:55: Wenn man das macht erfährt man auch sehr oft viel.

00:11:59: Manchmal ist es auch sehr viele Sachen wo man vielleicht mit guten Absichten irgendwie macht oder gemeint hat und gar nicht so... die wirklich erzielen, was wir eigentlich wollen.

00:12:11: Inwiefern grenzt sich psychotherapeutisches oder Fachgespräch ab von einem sozialen Beitrag?

00:12:18: Ich

00:12:20: glaube, vielleicht muss man da ein bisschen ausholen.

00:12:24: Grundlegend ist es halt so, dass das auch ganz ein anderer Auftrag ist und ich glaube in der sozialen Arbeit sind Gespräche auch ein zentrales Medium von unserem professionellen Handeln.

00:12:36: Die Kommunikation ist in diesem Sinne nicht das Werkzeug der sozialen Arbeit, sondern es ist eigentlich ein zentraler Wirkmechanismus.

00:12:46: Einerseits sind die Fachwissen aber auch die Idee, dass es immer co-produktive Prozesse sein sollte – also dass irgendwie die Produktion und die Konsumation von dem was wir machen gleichzeitig stattfindet weil sie im Zusammenspiel zwischen mir und dem Gegenüber stattfinden.

00:13:04: Das sind so Faktoren, die wichtig sind oder Unser Fachwissen bleibt in diesem Sinn ja wirklich los, ohne kommunikative Kompetenz.

00:13:13: Wir müssen das ja irgendwie zugänglich machen für uns gegenüber und wir müssen irgendwie Themen besprechbar machen etc.

00:13:19: Und dass immer so mit dieser Idee oder dem Auftrag eigentlich die Handlungsfähigkeit, die Handlungsmöglichkeiten von unseren Adressatinnen zu erweitern.

00:13:30: Ich stelle mir vor, in einem therapeutischen Setting habe ich eher ... den Fokus auf ein Diagnose oder auf ein Thema.

00:13:37: Man könnte beispielsweise eine Angststörung als Beispiel nehmen, die dann muss bearbeitet werden und vielleicht verringert wird oder gelöst werden.

00:13:48: Bei uns ist eben viel mehr so der Fokus zur Erweiterung dieser Handlungsmöglichkeiten.

00:13:54: Ein Beispiel, das ich auch mit den Studierenden schon gemacht habe, ist nehmt man einmal die Angststörungen.

00:14:00: wenn eine Angststörung mir den Arbeitsweg schwierig macht, weil ich Mühe habe im ÖV und nicht ganz viele Menschen etc.

00:14:09: Dann reden wir in einem Gespräch in der sozialen Arbeit hindenziell darüber wie man die Alltagsgestaltung arbeitet oder so diese Teilnahme an dieser Arbeitstätigkeit oder die Bewältigung von diesem Arbeitsweg irgendwie schaffen trotz dieser Angststörung und weniger wie jetzt die Angststöhrung verschwindet.

00:14:29: Nachvollziehbar.

00:14:31: Ja,

00:14:32: und dann habe ich aus dem therapeutischen ... Dort ist vielleicht auch nochmal ein Unterschied zwischen den zwei Vorgehensweisen in der Interaktion und Kommunikation.

00:14:43: Aus einem therapeutischen Aussprichwort einen Ratschlag ist auch ein Schlag.

00:14:49: Das habe ich irgendwie noch mitgenommen da an, weil ich das Gefühl habe in der sozialen Arbeit nicht unbedingt so.

00:14:59: Also im Sinne von Macht, also Macht Wissen ist Macht.

00:15:04: Und wir als Sozialarbeiter haben zum Teil gewisses Wissen über ein Vorgehen, über ein Formular oder über eine Hilfestelle

00:15:15: etc.,

00:15:15: und gibt ja dann durchaus auch Tipps ab, oder?

00:15:20: Oder wie siehst du das?

00:15:22: Ja, also ich würde ganz sicher sagen in der sozialen Arbeit geht es nicht per se darum Ratschläge zu vermieden oder zu verhindern.

00:15:32: Es gibt viel mehr eigentlich darum ja so ein Ressource orientiert und vor allem eben auch einen transparenten Umgang vielleicht mit dem zu erreichen.

00:15:43: In gewissen Fällen bin ich in der Situation sehr wohl.

00:15:46: Das ist auch Teil meiner Auftrag, dass sich über Wisse verfügen, die mich gegenüber nicht hat und es gibt ein Machtgefühl.

00:15:53: Wichtig ist, dass ich das transparent mache und den Zugang zu diesem Wissen... Ja, auch verschaffen.

00:16:03: Ich bin jetzt in dieser Rolle von einer Expertin für irgendein Thema, das mich im Gegenüber der Expertise fehlt.

00:16:12: Mein Gegenüber hingegen ist aber eben die Expertine für sich und für ihr Erleben und für ihre Lebenswelt.

00:16:19: Und das ist dann eben ein Ressourceorientierter.

00:16:22: In diesem Gespräch probieren wir zusammen herauszufinden, wo es jetzt aus der Perspektive von meinem Gegenüber und mit dem Fachwissen Handlungsoptionen oder Möglichkeiten gibt?

00:16:33: Ja, die diese Person anzudocken kann.

00:16:36: Also wir haben über Haltungen geredet, über Grundlagen der Interaktion und Kommunikation.

00:16:43: Was bis jetzt noch etwas zu wenig vorkommt, ist Beziehung.

00:16:48: Bauen ganz viel auf Beziehung in der sozialen Arbeit, ist schon fast die Basis auf diese Interaktion und Kommunikation aufgebaut.

00:16:59: Wo ordnest du Beziehungen ein?

00:17:00: Und wie vermittelst du beziehende Studierenden?

00:17:04: Ja also Beziehungsgrundlegendes Element von funktionierender Kommunikations- und ich glaube wichtig ist... dass wir uns überlegen, was sind dann so beziehungsförderliche Faktoren und was vielleicht eher hinterlich ist.

00:17:21: Wir wussten ja auch davon, dass Experten das vermitteln dürfen oder nicht.

00:17:27: Und geht dann das einher mit der Haltung von dem sie nicht wissen?

00:17:31: Oder von meinem Gegenüber als Expertin vom eigenen Erlebnis?

00:17:34: Ich glaube, was ganz wichtiger ist in Beziehungsgestaltungen, ist die Transparenz über Rollen, die einzelnen Leute im Gespräch und über den Auftrag nehmen.

00:17:47: Wir führen in der sozialen Arbeit oft Gespräche, die nicht ganz freiwillig gekommen sind.

00:17:53: Mein Gespräch gegenüber ist nicht immer freiwilliger und hat mich aufgesucht, sondern ist mir vielleicht auch zugewiesen worden etc.

00:18:01: Also eben den Rollentransparent machen auch Machtverhältnisse, die mit dieser Rolle einhergehen können transparent machen, ja vielleicht auch Irritationen oder so ansprechen, besprechbar machen.

00:18:17: Das sind ganz wichtige Punkte in der Beziehungsgestaltung und eben all das, was uns in diesem Sinne dieser Haltung wichtig ist, dass dann eben auch in den Handlungen zeigen, also überprüfen, wenn ich Sachen nicht einfach interpretiere Nicht nur aufmerksam dabei sein und Sachen warnen, sondern meine Wahrnehmung auch transparent machen.

00:18:42: Und überprüfen, ob das so stimmt.

00:18:44: Wenn ich z.B.

00:18:45: den Gefühl wahrnehme beim Gegenüber sage, dass durch Rösserungen oder Paraverbali kommunikative Elemente ... dass ich überprüfe, ob die Interpretation oder die Wahrnehmung, die ich mache und die Inter pretation, was ich dann draus aus ableiten möchte.

00:19:01: Ob das auch wirklich das ist, was die andere Person transportiert

00:19:06: möchte?

00:19:07: Ich habe mal gelesen, dass der Kommunikation von ca.

00:19:12: Ja, die nonverbale Kommunikation ist schon mega spannend.

00:19:19: Also die nonverbalie oder auch die paraverbalie Kommunikations, das ist ein ganz wichtiger Teil wenn wir über Gesprächsführung in der sozialen Arbeit reden und zwar beidseitig.

00:19:30: also nicht nur zu wahrnehmen und zu interpretieren und dann eben zu überprüfen von den Interpretationen von so Element bei meinem Gegenüber sondern auch bei mir selber Ja, was transportiere ich auch mit nonverbalen oder paraverbalen Elemente?

00:19:48: Inwiefern sieht man mir irgendwie den Druck der Sachen, die noch dahinter stehen an und das dann besprechbar machen.

00:19:57: Was aber auch ganz wichtig ist, wenn wir bei Interpretationen vornehmen oder Schluss ziehen ... Dass wir uns immer auch überlegen, dass es gerade in der Non- oder vielleicht auch so ein paar verbale Kommunikation gibt.

00:20:12: Also wenn man ... Das ist die Kommunikationsüberlaut zum Beispiel.

00:20:16: Es gibt auch ganz viele Elemente, die kulturbedingten Hintergrund haben.

00:20:23: Elementen, die entstehen in bestimmter Kontext und dann für etwas stehen oder nicht.

00:20:29: Und das müssen wir... Danke fürs

00:20:30: Beispiel!

00:20:32: Ja, zum Beispiel so Schnalzlute.

00:20:35: Dass man vielleicht etwas gefragt wird und dann verneint mit einem Schnalzelut.

00:20:39: Also den Kopf schüttelt und ein Schnalztlute macht.

00:20:43: Ist jetzt etwas, was ich behaupte in unserem kulturellen Kontext eher Form als weniger höflich teutet?

00:20:51: Und die anderen kulturellen Kontext, ist das ein ganz etablierter Teil der Kommunikation?

00:21:00: Ja.

00:21:00: Wenn ich jetzt so Sachen wahrnehme und einfach interpretiere rein von diesem Kontext – wo vielleicht mir, wo ich sozialisiert worden bin oder für mich nahe ist – und mir nicht überlegen, was das vielleicht eine Bedeutung hat für die andere Person, dann kann ich voreilig schlüsschen oder finde jemand unhöflich.

00:21:17: Ist irgendwie unhöflich ... Genau, es ist nicht motiviert oder irgendwie so.

00:21:24: Was macht eigentlich das Setting aus?

00:21:26: Vieles!

00:21:27: Die Frage ist immer inwiefern können wir ein Setting von Gesprächssituationen in der sozialen Arbeit beeinflussen?

00:21:34: also sie sind ja auch nicht immer gleich und es gibt ganz grosse Bandbreite-Settings von sehr strukturierten Settings die jetzt wie du und ich, wir sitzen hier uns gegenüber an einem Tisch.

00:21:44: Wir haben einen Termin vereinbart heute für dieses Gespräch wo wir führen.

00:21:49: Man kann sich darauf vorbereiten, wer es aus Gesprächen zwischen Tür- und Engel stattfindet.

00:21:54: In einer Wohnsituation oder Arbeitssituation, in einer zufälligen entstandenen Situation in einem eher aufsuchenden Bereich der sozialen Arbeit zum Beispiel.

00:22:08: Das Setting kann natürlich positiv oder negativ auf eine Gesprächssituation wirken.

00:22:13: Dort, wo man es beeinflussen könnte, macht es sicher Sinn, dass man auch einen Gedanken Dethin verschwenden, also wie ordnen wir uns an, dass es vielleicht möglichst angenehm ist über eine Situation zu sprechen?

00:22:25: oder auch was für Hilfsmittel muss ich allenfalls bereitstellen.

00:22:28: Also Visualisierungen und die Situationen wo der sprachliche Verständigung schwierig ist.

00:22:35: Inwiefern habe ich Spielräume oder Flexibilität um vielleicht zu kreativer Möglichkeiten zu greifen?

00:22:42: Kann ich mal mit jemandem im laufenden Gespräch führen zum Beispiel Weil das vielleicht einfacher geht, über gewisse Themen zu reden als wenn wir uns so ... Wieso sie sitzen?

00:22:53: Sind noch andere Personenbeteiligungen am Gespräch?

00:22:55: Nur so, dass man während dem Laufen in die gleiche Richtung schaut.

00:23:01: Das ist schon ein grosser Unterschied, wie wenn man sich gegenüber ... Also das konfrontative Gegenüber hockt, gerade wenn man an Macht-Verhältnisse denkt.

00:23:11: Aber dann wiederum beim Laufen kannst du keine Aufstellung mit Tieren oder Figuren machen oder kannst nicht aufschreiben...

00:23:21: Genau, ich glaube wichtig ist, dass man dort, wo man ein Setting beeinflussen oder einen Setting vorbereiten kann und sich gut überlegt.

00:23:28: Was ist mein Auftrag?

00:23:30: Was ist das Ziel des Gesprächs?

00:23:32: Und was für Settingsbedingungen bedingt diesen Auftrag vielleicht auch?

00:23:37: Ich muss mich dokumentieren können, aufschreiben etc.

00:23:40: Wo habe ich die Flexibilität um das etwas anders gestalten oder direkt auf Wünsche oder Bedürfnisse?

00:23:48: Settungsspezifische von meinem Gegenüber eingehen.

00:23:52: Und dort, wo ich keinen Spielraum habe oder wo ich vielleicht auch Gespräche für immer einen Setting, die überhaupt nicht ideal sind – also ich habe es auch schon erlebt, dass ich ein Gespräch geführt habe, das sehr hilfreich gewesen wäre.

00:24:03: Man hätte irgendwie einen ruhigen Ort, einen ruhiger Raum gehabt und das, was zur Verfügung stand, war eigentlich das ruhigste Steckenhaus von irgendeinem ... Arbeitsbetrieb.

00:24:12: Und dann ist es wichtig, dass ich das wie auch die Thematisiere im Gespräch, also dass sich dann auch sagen, dass das Setting nicht ideal ist oder dass ich aus gewissen Gründen jetzt halt gleich mich für ein Setting entschieden habe, der etwas weniger locker ist und je nachdem auch ja nicht ganz angenehm ist aber ich eben zum Beispiel muss dokumentieren etc.

00:24:32: Ja sind wir wieder bei der Transparenz wo auch diese Beziehung ausmacht.

00:24:41: Jetzt nehmt es mich eigentlich doch noch unter, ob du ein Lieblingsleuchten hast vor so etwas anzutönt.

00:24:47: Ja, die Studierenden wollen gerne Techniken oder wie so Formeln, wie man perfekte Gesprächsführung machen kann oder kommunizieren kann und interagieren.

00:24:59: Und das gibt sie dann ja nicht für jede Situation.

00:25:03: Würde mir aber gleich noch wundern, was deine Lieblingstechnik ist?

00:25:08: Ja, ich antworte gerne nachher auf diese Frage.

00:25:10: Aber vielleicht kann ich noch mal auf das eingehen, was du gesagt hast, den Wunsch nach dieser perfekten Technik?

00:25:15: Ich glaube, was ganz wichtig ist, ist wirklich die Kontextsensibilität, in der ich eben auch so eine Beziehungsgestaltung hinein gehöre.

00:25:24: und könnte hier vielleicht noch ein Zitat anfügen von Viktor Meier, wo es der Verhaltenstherapie kommt oder auf das Verhaltensterapie kam ... Wie eine Aussage gibt, wirst du mit dem Original-Aussager von der Patientin, weil er natürlich therapeutisch gearbeitet hat.

00:25:43: Du kommst in einem Prozess weiter mit einer guten Beziehungsschaltung und missrablen Techniken als mit hervorragenden Techniken an einer missrablenden Beziehungsgestaltung.

00:25:53: Also das vielleicht noch mal so ein bisschen reingeschoben, dass die Kontextsensibilität und das situative Eingang effektiv wichtig ist.

00:26:04: Und wenn wir jetzt aber zurückgehen zu Techniken, weil das ja zum Teil sehr interessiert oder sehr ... Ja man hat das auch gerne mit die Hand überkommt und dann ist etwas, was ich auch gerne im Unterricht anbringe, weil ich glaube es ist zugänglich, es ist etwas wo mir wie schnell in vielen Situationen in der sozialen Arbeit Ja, man könnte auch anwenden und brauchen.

00:26:26: Es sind so viele Frage-Techniken oder Möglichkeiten, die sich der lösungsorientierten Gesprächsführung vielleicht zuordnen lassen können.

00:26:35: Und Skalierungsfragen sind etwas, das man sehr gut einsetzen kann.

00:26:39: Die Skalierungsfragen, in denen wir es gegenüber einladen, sich irgendwie zu positionieren innerhalb dieser Skala ermöglichen, uns im Anschluss zu fragen Und was wäre jetzt anders, wenn du bei einem Zähne wärst oder bei einer Sechse?

00:26:55: Also was müsste sich verändern?

00:26:57: Wo können wir ihnen handeln, dass sich das gegen unten verschiebt.

00:27:01: Ein weiteres Beispiel könnte zum Beispiel Wunderfragen sein.

00:27:05: Wenn man mit Jugendlichen oder Kindern Schwierigkeiten in der Schule hat und die Schulsituation belastend ist.

00:27:13: Morgen wirst du aufstehen und du wirst dich freuen, um in die Schule zu gehen.

00:27:19: Du wirst positiv irgendwie auf der Schulzeit.

00:27:21: Was wäre anders an diesem Tag?

00:27:23: Wer wäre vielleicht nicht um oder um oder wie würde es hier anfangen?

00:27:30: Das hilft einmal so einem eigentlichen Thema auf den Sport zu kommen.

00:27:36: Was noch wichtig ist, die meisten Fragetechniken oder anderen Techniken haben wie auch ihren Bereich, wo sie sehr legitim sind und sehr gut anwendbar sind.

00:27:45: Und haben aber oft auch ihre Limitationen.

00:27:48: oder jetzt geht es den ganzen Bereich der lösungsorientierten Gesprächsführung eignet sich in gewissen Fällen nicht, wenn gewisse Traumatisierungen vorliegen zum Beispiel oder in akuten Krisensituationen.

00:28:01: Das ist wichtig, dass man vor allem im Umgang mit methodischen Ansätzen oder Techniken aus diesen Ansätzen herauskommt.

00:28:09: Dass man dort immer schaut, was der Bereich ist, welches sinnvoll ist, das einzusetzen und wo.

00:28:15: Stoßen wir aber auch mit dem Ansatz an Grenzen?

00:28:19: Was denkst du denn?

00:28:20: Was ist die Zukunft in der professionellen Interaktion und Kommunikation mit

00:28:26: Kai?

00:28:27: Ich kann mir vorstellen, dass KI ganz viele Chancen bietet auf der Art und Weise, wie wir Gesprächsführungskompetenz trainieren können.

00:28:36: Also Simulationstrainings machen beispielsweise mit den nicht-adressatinen.

00:28:42: Du hast vorhin gesagt, wir üben an der Adressatine aber dann vielleicht nicht mit Adressaten, die reell vor uns sind Mit Feedback-Tools, Gesprächsanalyse etc.

00:28:54: in diesem Bereich bietet ich ganz viele Chancen.

00:28:58: Ich denke Risiken bieten es wie dort, wo dann Standardisierungen oder man meint, dass man nicht durch Standardisierung eine bessere Gespräche führen kann und vielleicht auch gewisse Stereotypen unter Muren werden, weil man zum Beispiel trainiert mit einem gewissen Merkmal.

00:29:19: Und dort, wo man eben nachher standardisierte Verfahren aus der Beziehstufe oder die Beziehwichtigkeit vernachlässigt.

00:29:30: Das wäre dann vielleicht eher eine solche Risiko.

00:29:33: Kurz gesagt glaube ich kann im Sinne der sozialen Arbeit bieten diese vor allem Chancen und werde v.a.

00:29:39: Trainingsmöglichkeiten verändern nicht aber so den Kern von der professionellen Gesprächsführung.

00:29:48: Der Gap zu der Qualität von menschlicher Interaktion und Kommunikation.

00:29:54: Was macht denn die Qualität aus?

00:29:58: Oder wie kann man sicherstellen, dass man hochqualitativ interagieren und kommunizieren kann?

00:30:06: Vielleicht auch nicht nur als Induidum oder als arbeitenehmende sozialarbeitende Person sondern halt auch als Institutionen, die einen Anspruch hat

00:30:17: Zu mich trainieren, zu mich weiterbringen.

00:30:20: und vielleicht auch gewisse Schwierigkeiten in der Art und Weise, wie ich durch das Gespräch führen oder wo ich wichtige Ankerpunkte erkenne um ein Gespräch strukturieren etc.

00:30:31: Um das Trainieren glaube ich bietet ganz viele Möglichkeiten, wie du das beispielsweise erwähnt hast.

00:30:39: Ich glaube... Was schwieriger ist, ist das Thema der professionellen Haltung.

00:30:45: Ich muss trotzdem im Gespräch mit dir reden und du hast wieder die Expertise auf dein Leben und auf deine Lebenswelt, auf deine Situation.

00:30:56: Und diese muss ich situativ abholen oder das kann ich wenig nach einem standardisierten Vorgehen machen oder einholen.

00:31:04: Also den Moment, der braucht es oder bleibt ... Wie wichtig?

00:31:10: Und das andere Thema, was du ansprichst ist wahrscheinlich die Verantwortung der Weiterentwicklung meiner Gesprächsführungskompetenz.

00:31:19: Also liegen sie einfach bei mir als Fachpersonen, dass ich mich individuell weiterbilde und vielleicht noch Spezialisierungen vornehme und gewisse Gesprächsmethodische Ansätze und ihre Techniken genauer kennenlernen, versus was für eine Verantwortung die Organisation hat.

00:31:38: Ja, aber vielleicht nicht nur Verantwortung.

00:31:41: Ich denke an ganz viele andere Prozesse.

00:31:45: Heutzutage wird man überschwemmt mit irgendwelchen Feedback-Emails und hat eine Bewertung abgeben und so weiter.

00:31:53: Was passiert das in der sozialen Arbeit auch?

00:31:56: Ich befürchte, dass es keine ganz gesicherte Antwort geben würde, meine Einschätzung oder meine Vermutung zu wenig wäre.

00:32:06: Passiert, dass wir zu wenig oft unsere Gespräche gegenüber unseren Adressatinnen einbeziehen und fragen, wie sie das erlebt haben.

00:32:16: Wie sich die Situationen erleben.

00:32:18: Einer sagt jetzt mich individuell als Fachperson, wie ich das gemacht habe aber vielleicht auch den ganzen Rahmen oder eben Setting.

00:32:25: Wir haben vorüber Setting geredet.

00:32:27: Setting unter dem diese Gespräche stattfindet.

00:32:31: Eine zweite Vermutung von mir wäre, dass an diesen Orten, wo das systematisch abgeholt wird über klassische Formen wie einen Fragebog oder Feedbackformular, dass manchmal auch relativ hochschwellige Formen von Feedbackinstrument sind.

00:32:49: Dass es da vielleicht eben auch andere etablierte Formen bräuchte und noch ein Potenzial würde bestehen ... In Gefäße, die man in der Meta-Kommunikation leben kann.

00:33:02: Also diese Kommunikation über die Kommunikationskommunität?

00:33:06: Ich habe keine Fragen mehr Daniela.

00:33:11: Hast du noch irgendetwas, das du das Gefühl hast, dass es zu kurz gekommen ist?

00:33:16: Das möchte ich gerne sagen.

00:33:17: oder möchtest du gerne Feierabend machen?

00:33:20: Das ist beides möglich!

00:33:21: Ich glaube was immer ... Spannend ist oder was alle auch mal so etwas mitnehmen können.

00:33:26: Das ist dort, wo ich mit den Studierenden ganz am Anfang des Moduls überlege.

00:33:33: Was ist eigentlich mein Menschenbild?

00:33:36: Was habe ich für eine Idee von wie Menschen funktionieren und wie sich Menschen entwickeln?

00:33:42: Was hab' ich eigentlich für ein Menschenbild und inwiefern zeigt sich das Menschenbild nachher in meiner Haltung?

00:33:49: Und inwieferen zeigt sich die Erhaltung der Art und Weise mit unterschiedlichen Menschen reden.

00:33:55: Und ich glaube, das ist ganz spannend, es einfach so für sich einmal zu überlegen, egal ob man jetzt in der Rolle als professionelle Sozialarbeitende oder auch als Privatpersonen sich so einmal überlegt und dann vielleicht alle Fachpersonen von der sozialen Arbeit den Schritt machen kann, wie fähig uns das Menschenbild gelingt, wo wir als Institutionen haben, wo unsere Leitbilder verankert sind ... eigentlich dann auch in diesen kommunikativen Settings oder in den Gesprächen, die wir im Rahmen unseres Auftrag führen.

00:34:29: Also wie passt das zusammen?

00:34:31: Oder wo gibt es hier Spannungs- und Trumfeiligteilentwicklungsfelder?

00:34:36: Danke Daniela!

00:34:37: Es war sehr spannend zu mit dir reden und ich finde nach wie vor einfach so ein wichtiges und spannendes Thema kann man nie genug darüber erfahren.

00:34:47: Vielleicht müssen wir bald mal einen Teil zweimal machen Genau.

00:34:52: Danke dir!

00:34:53: Und dann wünsche ich Ihnen, liebe Hörerinnen, ganz eine gute Zeit und bis bald bei unserem nächsten Podcast, wo bald erscheinen wird, wenn Sie unseren Podcast noch nicht abonniert haben, dann machen Sie das jetzt.

00:35:08: Wenn Sie einen Input oder eine Frage haben, können Sie die gerade ins Kommentarfeld schreiben Kommunikation.sozialearbeitetzhaav.ch.

00:35:21: Ich frage mich aufs nächste Mal auf und zu hören!

Kommentare (1)

Prof. Victor Paul

Communication is not merely a skill but the very foundation of effective practice. The emphasis on attitude, listening, non-verbal cues, and power relations reminds us that meaningful intervention begins with authentic human connection and empathy. Relationship-building remains central to understanding and empowering individuals and communities. The inclusion of role-play in education reflects the growing need to prepare future social workers through experiential learning rather than theory alone. Equally relevant is reflection on AI’s future role in conversations—while technology may enhance training and support processes, it cannot fully replace the human sensitivity, ethical judgement, and compassion that define social work. This podcast is a timely reminder that in a rapidly changing world, the quality of communication continues to determine the quality of care, trust, and impact in social work practice

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