Wenn der Chatbot zur besten Freundin wird
Shownotes
Was erzählen Jugendliche einer KI, das sie ihren Eltern, Freundinnen oder Sozialarbeitenden vielleicht nicht anvertrauen? Und was bedeutet es, wenn ein Chatbot nicht mehr nur Werkzeug ist, sondern zum vertrauten Gegenüber wird?
In dieser Folge von «sozial» spricht Mariano Desole, Dozent und Forscher an der ZHAW Soziale Arbeit, über die wachsende Bedeutung von KI-Chatbots im Leben junger Menschen. Er erklärt, warum solche Beziehungen gerade für belastete Jugendliche attraktiv sein können, welche Chancen und Risiken damit verbunden sind und was die Forschung tatsächlich darüber weiss.
Im Zentrum steht die Frage, wie Fachpersonen der Sozialen Arbeit mit diesem Phänomen umgehen können: Wie sprechen sie Jugendliche auf ihre KI-Nutzung an, ohne zu moralisieren? Und was können menschliche Beziehungen bieten, das kein Chatbot ersetzen kann?
Hinweis: In dieser Folge werden Depressionen und Suizidalität thematisiert. Unterstützung bieten Pro Juventute für Kinder und Jugendliche unter 147 (147.ch) sowie Die Dargebotene Hand unter 143 (143.ch). Beide Angebote sind rund um die Uhr erreichbar.
In dieser Episode erwähnt:
- Mariano Desole: «Wenn Jugendliche mit KI reden. Einsamkeit, Abhängigkeit und Krisensicherheit bei relationaler Chatbot-Nutzung. Ein Rapid Review für die Kinder- und Jugendhilfe». ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Soziale Arbeit. DOI: https://doi.org/10.21256/zhaw-2637
- Mariano Desole: «Wenn der Chatbot zur besten Freundin wird». 05.09.2026 (LinkedIn-Artikel mit vielen Literaturangaben zum Thema)
- «Castaway». Film von Robert Zemeckis. USA 2020.
Transkript anzeigen
00:00:00: Liam ist sechzehn.
00:00:02: Seine bisherige Schulkarriere ist nicht so toll verlaufen.
00:00:06: Nicht wegen der Noten, sondern wegen den anderen Schüler.
00:00:09: Er wurde nämlich immer wieder gemobbt.
00:00:11: Jetzt hat er die Schule gewechselt und ist aber unsicher, ob es jetzt wirklich besser wird als vorher.
00:00:18: Statt seinen Eltern oder der Schulsozialarbeiterin vertrauten sich an einem Chatbot an.
00:00:25: Ist das etwas Gutes?
00:00:27: Oder müssen bei uns Alarmglocker luten?
00:00:31: Ich bin der Meinung, dass man das nicht so pauschal beantworten kann, ob es gut oder schlecht ist.
00:00:36: Es ist sehr wichtig in welcher Lebenssituation er sich konkret befindet.
00:00:41: Er hat sonst noch andere Belastungen im Leben, die relativ gross sind und was für den Bedürfnis steckt er dahinter?
00:00:47: Was für Emotionen stecken da dahinter, schämt er sich dafür und möchte einen neutrale Aufskunftsstell haben sozusagen Und dann muss es vielleicht nicht so Sorgen machen, aber wenn natürlich andere Belastungs-Situationen dahinter sind und er wirklich niemand hat, um darüber zu reden.
00:01:02: Dann wird es schwieriger!
00:01:03: Also das Thema ist komplexer als es auf den ersten Augenblick so sieht aus.
00:01:14: Der Liam habe ich
00:01:25: natürlich erfunden für die Einsteigen zu unserem heutigen Podcast.
00:01:29: Was aber echt daran ist, an diesem erfundenen Beispiel, ist die wachsende Zahl von Kindern und Jugendlichen, die künstliche Intelligenz nicht mehr einfach für Hausaufgaben benutzen, sondern für diese KI ein echte Gegenüber geworden ist.
00:01:44: Sie benutzen sie als Ratgeberin, Vertraute oder vielleicht sogar als beste Freundin.
00:01:50: Was bedeutet das für Sozialarbeitende?
00:01:53: Wenn junge Menschen an einer KI Sachen erzählen, wo sie sonst vielleicht kein Mensch erzählen könnte?
00:01:59: Über das rede ich heute im Podcast Sozial mit Mariano DeSole, Dozent der ZHAV-Soziale Arbeit.
00:02:06: Herzlich willkommen liebe Zuhörerinnen und Zuhöre!
00:02:09: Und herzlich willkommen lieber Mariano!
00:02:11: Vielen Dank für die Einladung.
00:02:12: schön, dass Sie da sein
00:02:14: dürfen.
00:02:15: Bevor wir so richtig loslegen dieses Gespräch möchte ich noch ein Hinweis geben.
00:02:19: In dieser Folge reden wir über psychische Belastungen, Depressionen und Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen.
00:02:26: Wir erwähnen auch konkrete Fälle von Jugendlichen, die durch Suizid gestorben sind.
00:02:30: Wenn jetzt jemand von euch die Themen belastet sollte, dann entscheide bitte jetzt über diese Folge.
00:02:36: wirklich wendlos oder vielleicht enden nicht.
00:02:44: Du stellst dich gerade mal selber vor.
00:02:48: Was machst du bei uns am Departement?
00:02:50: Mein Name ist Mariano Di Soli, ich bin seit sieben Jahren dozent an der ZHW und habe vor vielen Jahren in der Praxis des sozialen Arbeits gearbeitet, also über dreißig Jahre und hauptsächlich mit Kindern und Jugendlichen.
00:03:02: Ich hatte Kinder- und Jugendheime und so weiter.
00:03:05: In den letzten fünfzehn Jahren habe ich dann in die Kinderügepsychiatrie verbracht auf dem Kanton Zürich, weil es zuständig war für den Sozialdienst.
00:03:14: Irgendwann wollte ich die Hochschule bringen, um mich zu wissen.
00:03:18: Ich wurde dozent vor sieben Jahren und meine Expertise lehnt in der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aber auch so psychosoziale belastigende Familien.
00:03:28: Neuerdings befasse ich mich mit Kai, also Auswirkungen von Kai in der Gesellschaft insgesamt.
00:03:35: Jetzt bin ich über das Thema gestolpert mit den Companion AIs und so weiter und befasse mich jetzt damit.
00:03:43: Das Interesse dahinter kommt auch von mir persönlich.
00:03:46: Seit ich vierzehn bin, ich bin jetzt neunfünfzig, das ist ein paar Jahre seither.
00:03:50: Ich mache Programmierungen und beschäftige mich in die Tagitalisierung.
00:03:53: Ich habe das Internet gesehen aufkommen, Social Media gesehen aufkommen und jetzt kann ich.
00:03:59: Und ich sehe dahinter große Umwälzungen in der ganzen Gesellschaft aber nicht nur in Arbeit sondern auch im Bereich zwischenmenschlichen Interaktionen
00:04:09: usw.,
00:04:10: wo man vielleicht nicht so offensichtlich sieht.
00:04:13: Also du hast mir im Vorgespräch mal gestanden, dass du ein Heavy-User bist.
00:04:17: Oder ist
00:04:19: das richtig?
00:04:20: Genau!
00:04:20: Das heisst so eine gewisse... Du kannst es auch noch nachvollziehen, dass jemand hierhin gesogen wird vom Internet oder von Chatbots?
00:04:28: Ja, ich kann das ein Stück weit nachvollziehen auf dem emotionalen Ebene.
00:04:31: Ich bin da wirklich der Techniker und habe Wissen über die KI-Systeme und ich weiss dass das statistische Berechnungen sind, wo im Hintergrund steht, weil ich kenne mich aus in Bezug auf was da technisch abläuft und genau das Wissen schützt mich auch vor den Trainieren zu werden bis du es jetzt bezeichnet hast.
00:04:51: Das ist sicher das Thema, woran wir hier noch anschauen.
00:04:55: Anthropomorphensystem und so weiter.
00:04:57: Aber ich kann die Affinität gut nachvollziehen, aber nicht auf den emotionalen Ebenen.
00:05:03: Warum wir heute hier sitzen?
00:05:05: Du hast nämlich auf Social Media einen Artikel geschrieben.
00:05:08: Ich habe mit dem Thema befasst, ob Kai und junge Menschen etwas passiert ist oder warum.
00:05:15: hast du gedacht über das müssen wir jetzt reden?
00:05:18: Genau, ich bin ja auch noch Studieleiter von einem COS-Arbeit mit psychischen Kinder und Jugendlichen.
00:05:23: Ich habe viel Kontakt mit den Fachkräften der sozialen Arbeit aber auch Psychotrapeutinnen in meinen Kindern im Jugendbereich zum Beispiel.
00:05:29: Und ich kann dann so ein wenig wissen merken ihr etwas von diesem relationalen Nutzung von Kai?
00:05:35: Also Beziehungsegang mit Kai, persönliche Geschichten erzählen, Hilfunterstützungssuchung haben und haben willwissen?
00:05:43: erleben dir das, gehöre ihr etwas davon?
00:05:46: fragen dir So
00:05:47: ein Berufsalltag wirklich?
00:05:49: Genau, im Berufs-Alltag hören Sie das Fragen dir.
00:05:52: Was das mit den Jugendlichen macht, wüsst du dir das?
00:05:54: und es ist mir dann so entgegengekommen, ja nein eigentlich ist so Social Media ein Thema, Gaming ist ein Thema eben Tandy Nutzung in die Nacht zu schlafen und da habe ich nachgefragt, ja sind sie sicher dass sie dann Game in der Nacht und nicht irgendwie mit dem Kail chatten und ihre Problemdaten besprechen?
00:06:12: und ich hatte dann wie so gemerkt, dass das in der Praxis aus noch nicht wirklich ein Thema geworden ist.
00:06:16: Ich habe mich dann interessiert.
00:06:19: Im Frühling habe ich dann angefangen zu recherchieren, was es überhaupt für Literatur gibt – also eigentlich im Janmarsch und im Frühling.
00:06:28: Und im Sommer habe ich noch mehr gelesen.
00:06:30: Ich habe insgesamt zwei Fiesse Artikel gelassen, aber auch Gerichtsverfahren, die in Amerika waren bis zur Uizinalität und haben mir das Bild verschaffen wollen, was ist überhaupt das Phänomen?
00:06:39: Was passiert da?
00:06:41: Die Antworten, die ich überkomme von den Fachleuten hat mich insofern schon auch erstaunt.
00:06:46: Weil wenn zum Beispiel Kei genutzt wird als Quasi Coterapäute in Cotapäute ... Ich vermenschle es ja schon wieder, dass wir uns schlecht geben.
00:06:55: Warum immer sie?
00:06:56: Genau!
00:06:57: Die Notik
00:06:58: heißt Wenn der Jepo zur besten Freundin wird.
00:07:01: Das ist so eigentlich Freundin, wenn ich das fragen
00:07:04: darf... Ich habe einfach gefunden, dass es schön ist, wenn ich das weiblich mache statt männlicher.
00:07:07: Genau!
00:07:08: Aber dass man ihnen das Geschlecht gibt, merkt man auch, oder?
00:07:10: Dass man sie dort für menschlich hat... ...weil ich ihn auch mir liken will, weil es eine Maschine ist.
00:07:15: Das ist einfach ein Computer.
00:07:17: Aber dass wir eben bei Psychotherapeut sind und nicht, dass Sie vielleicht auch realisieren, dass sie einen Co-Therapeut haben können, die diese Jugendlichen auch chatten, das ist relevant.
00:07:29: Also man muss wissen was sie dort machen.
00:07:32: Du hast ja in deinem Artikel, die du auf Social Media geschrieben hast – also der Analyse von den Texten hast du herausgefunden.
00:07:38: Bei Problemen, ich rede es wirklich von psychischen Problemen reden die vierzebensiebenzehnjährigen häufiger mit einer Keine als mit einer Fachperson.
00:07:47: Das hattest du dabei gedacht?
00:07:52: Am ersten Moment bin ich etwas verschrocken.
00:07:53: Auf die anderen Seite habe ich gesagt, der Vergleich ist ein bisschen schief, weil es mit einer Fachperson geht reden.
00:08:01: Das braucht eine gewisse Überwindung und mehr Aufwand, um das so zu vergleichen.
00:08:07: Ich habe gesagt, dass es ein wenig schief ist.
00:08:09: Dann müssen wir sehen wie sie dann mit den Kollegen, Eltern und Zu-Dien-Geschichten sprechen.
00:08:14: Also vertraut sich
00:08:14: an einem Mensch
00:08:17: oder an einer Maschine?
00:08:18: Genau.
00:08:19: Darum ist der Vergleich ein bisschen schief.
00:08:21: und man muss auch sagen in der Studiestate darin, dass diejenigen, die mich kenne, dann reden.
00:08:25: Dass diese dann auch ehemalige Fachleute aufsuchen.
00:08:30: In dieser Studie von der Präventude sind es nur um null vier Prozent ungefähr, wo wirklich nur mitgekauert werden kann – also einen kleinen Anteil, den Menschen ausschliessen.
00:08:41: Aber insgesamt muss man eben sagen... Man kann es vergleichen mit den Kollegen und so weiter.
00:08:47: Nur Kai ist einfach immer verfügbar, sie ist nie genervt.
00:08:51: Und eben zu Nacht kann man mit ihnen reden, dass sie nicht wertet.
00:08:55: Das ist ein ganz grosser wichtiger Teil, warum das Jugendliche auch mit ihnen redet.
00:09:00: Ich habe die Studie noch nicht gelesen, damit sie eigentlich schätzen, dass keine Wertungen entgegenkommen sind.
00:09:06: sondern einfach mal drinnen schreien oder drinnen reden, je nachdem wie sie es dann nutzen.
00:09:11: Und ohne wertige Rückmeldung bekommen und Unterstützung suchen.
00:09:15: In deinem Artikel schreibst du sinngemäß den CHEP-Bot ist bei belasteten Jugendlichen möglicherweise ein Symptom, also Ursache.
00:09:22: Was hast du damit gemeint?
00:09:25: Genau!
00:09:25: Also der Punkt ist der, dass man eigentlich eine Studie festgestellt hat... die Nutzung von KI, also so eine relationale Nutzungen von KI nicht zu grösseren psychischen Belastungen führt.
00:09:35: Sondern man hätte auch wirklich festgestellt ... dass sie zum Teil auch Entlastung erleben.
00:09:42: Das ist ganz vergleichbar eigentlich, wenn man mit einem Menschen reden kann – das ist ja keine Nachhaltigkeit, aber somit er keine Einrede entlasten kann.
00:09:52: Es ist tatsächlich so, dass Jugendliche, die sehr belastet sind, ihnen dann zu den Kais eingreifen und dort Unterstützung suchen.
00:10:00: In einer Studie war es bis zu dreifach höher, damit sie dazu greifen.
00:10:05: und dort sucht nach Möglichkeit.
00:10:07: So ein Hinweis, die dann bei mir aufgelobt sind, ist das Thema von Einsamkeit.
00:10:13: Sind sie alleine?
00:10:14: Haben sie keine Bezugspersonen?
00:10:16: Haben Sie keine Unterstützung durch eine Erwachsenung oder andere Menschen, welche hier auch Fachpersonen sind?
00:10:21: Aber auch die Frage, sind es bestimmte Störungen wie ASS, also Autismusspektrum-Störungen oder Sozialphobiae, die sie hindern?
00:10:31: Es gibt vielfältige Gründe Und wie gesagt, einfach auch das können sich ausprobieren und mal schauen was passiert oder sich schämen für gewisse Sachen unsicher sein.
00:10:44: Oder auch Angst zu haben in hoch belasteten Familiensystemen, dass wenn ich das jetzt bespreche mit irgendjemandem... dass es nach der Konsequenzen könnte, weil man merkt, meine Eltern sind psychisch krank und ich bin hier gefördert.
00:10:56: Und dann wird plötzlich eine Maßnahme gesprochen.
00:11:01: Das Familiensystem könnte auseinandergehen.
00:11:04: Du hast vorhin den Begriff Nachhaltigkeit erwähnt?
00:11:08: Wenn ich sie richtig verstanden habe ... künstlicher Intelligenz, nicht so nachhaltig ist wie mit einem richtigen Mensch.
00:11:15: Ich habe das richtig verstanden?
00:11:17: Nein es ist eigentlich vergleichbar.
00:11:19: Es entsteht ein Effekt, dass man feststellt hat, wenn jemand damit keine Erwachsene gibt, dass es sehr viel Tröst und Unterstützung geben kann, dass psychische Belastung leidt.
00:11:31: Das Gespräch mit Menschen, genauso wie mit Kai.
00:11:34: Aber das Reden mit Kai hat nicht unbedingt eine Nachhaltigkeit, weil die Realität, was sie darin leben, sich nicht grundsätzlich verändert mit einem einzelnen Gespräch.
00:11:45: Also dieses Risiko, also diese Belastung, die man hat ist einfach an die eigene Person und die eigene Lebenssituation gebunden.
00:11:53: Da braucht es wiederkehrende Massnahmen durch Menschen und ein Gespräch mit Kai löst das wie nicht auf.
00:11:59: Also jetzt zum Beispiel die Situation, in der du vorhin beschrieben hast, wenn eine familiäre Belastung besteht, also wenn man das mal systemisch denken würde?
00:12:07: Nicht nur die Jugendliche selbst als ein System ist, dass dann irgendwann jemand sagt okay... Jetzt müssen wir weitergehen.
00:12:14: Wir müssen deine Eltern kontaktieren oder noch weitere Personen kontaktiert.
00:12:19: Ist das was du gemeint
00:12:20: hast?
00:12:20: Genau, genau.
00:12:22: Das Risiko, wenn es manchmal auch gar nicht eingeht, weil sie sich dem System schützen wollen.
00:12:27: Ich befasse mich relativ stark mit den chimpfapsychisch kranken Eltern und die leiden oft sehr im Stillen für sich selber, weil Sie genau Angst haben, dass, wenn Sie das formulieren ... Die Familie könnte ihn gefahren, dass jemand merkt, dass meine Mutter und mein Vater nicht gut geht.
00:12:45: Dass sie alles zu Hause machen, also die Barantifizierung, dass ich mit einer Geschwisterin schauen kann.
00:12:50: Und dann schwiegen sie.
00:12:51: Und in diesem Moment ist natürlich ein grosses Risiko hier, dass sie dann Kai zum Beispiel brauchen um wieder Trost zu suchen.
00:13:00: Und der entsteht aus meiner Perspektive eigentlich eine von den grössten Gefahrenen, wo man Hand mit Kai ... Dann können wir später sicher auch dazu nicht geeignet sein, um da Unterstützung und Ratschläge zu geben.
00:13:13: Wir
00:13:14: machen jetzt vielleicht noch kurz den Lexicon-Artikel.
00:13:17: Nein!
00:13:20: Companions, dann gibt es ja Therapie-Apps.
00:13:23: Kannst du vielleicht so ganz kurz sagen, welche sind gleich und welche unterscheiden sich wie?
00:13:28: Ja also wir haben die klassischen LLMs, also die Large Language Models sowie Claude, Gemini, JGPD
00:13:35: usw.,
00:13:36: die wir im Alltag oft brauchen zum irgendwelchen Aufgaben machen, das sind eben LLM's.
00:13:41: Dann gibt es so Companions eher Companions heissen diese in dieser Kategorie ein.
00:13:48: Das gibt zum Beispiel die Charakter AI, bei der Google gestartet wurde.
00:13:53: Da ist eine selbstständige Firma geworden und in Google investiert wird es auch wieder drin.
00:13:57: Dort macht man eine Art Rollenspiele.
00:13:59: Es gibt Tausende Millionen von Rollenspielen, wo man dringend spielen kann.
00:14:03: Auch relativ schrägische und sexualisierte Sachen.
00:14:07: Mobbing habe ich, also Bullying habe ich hier drin gesehen.
00:14:10: Kann man so Bullingssequenzen wie spielen?
00:14:12: Und dann gibt es einen sogenannten Companion EIs, wie Replika zum Beispiel oder Nomi, die ganz gezielt dazu sind um quasi persönliche Begegnungen zu ersetzen.
00:14:24: Also wir auch Freundschaften bringen können oder Einsamkeit bewältigen und mit diesem Werbezeit tatsächlich auch so wie ein Begleiter.
00:14:32: Und dann muss man nochmal abtrennen, dass wirklich therapeutische Chatbots gezielt in die Richtige programmiert oder entwickelt worden sind.
00:14:40: Zum ebenselischen Problematiken anzuschauen können – das ist noch eine ganz andere Kategorie.
00:14:45: Die habe ich nicht angeschaut, sondern ich habe wirklich die LLMs und die Companion A-Eyes angeguckt.
00:14:53: Das ist nicht ein Mensch.
00:14:54: Wir haben vorhin geredet, du hast jetzt sie gesagt oder?
00:14:57: Man macht schon Menschen draus und trotzdem erleben wir ja dann so Gespräche als Beziehung oder einige Menschen davon erleben das als Beziege und es geht relativ schnell.
00:15:09: Es braucht recht wenig.
00:15:11: Warum ist das eigentlich so?
00:15:13: Ja, ich glaube vielleicht vorweg.
00:15:15: Antropomorphisierung ist eigentlich ein ganz normales Phänomen.
00:15:19: also wir müssen auf den Orangen nur zwei weiße Punkte aufkleben und dann schon ist es das Gesicht.
00:15:24: oder man schaut das Auto von der Front an und sagt das sieht jetzt böse oder freundlich.
00:15:30: also so eine Mini hat meistens so eine schöne und so einen Porsche, die ist aggressiv, man spielt ja mit dem.
00:15:36: Also
00:15:36: die Autonindustrie spielt genau nicht mehr.
00:15:38: Die Auton industrie spielt auch nicht mehr mit dem.
00:15:41: und wie gesagt Wir sind unsere soziale Wesen und suchen uns die ganze Umgebung nach den sozialen Wesen, die wir gesehen haben.
00:15:51: Und zum Teil eben auch in Gegenständen.
00:15:54: ein anderes Beispiel ist, wenn man der Drucker nicht will funktionieren sagt man der Drucker hasst mich oder er will nicht so wie ich will und eben er, da kommt es noch mal drin, gibt eine Bezeichnung.
00:16:07: Da merkt man dass das etwas mit Wissen zu tun hat.
00:16:10: Der Techniker würde mir nicht sagen, er hasst mich jetzt.
00:16:15: Er sagt Patronisch-Lehrer oder ein Sensor ist kaputt und was auch immer.
00:16:18: Also man merkt das für Menschen hat sehr viel mit Wissen zu tun.
00:16:23: Bei Kindern und Jugendlichen ist es so, dass wir am Anfang mehr davon ausgehen, dass man eigentlich eine Entwicklung aufgeht.
00:16:30: Man hat aber auch festgestellt, dass bei Kindern etwas mit Wissens zu tun haben.
00:16:33: Und Kinder haben halt einfach viel weniger Wissen über die Umwelt.
00:16:37: Sie sind auf Feiner möglicherweise für das, also darum auch man weiss dass keine Nutzung bei Jugendlichen, so die Relationale Nutzungen.
00:16:45: Jugendliche, also jüngere Jugendliche glauben noch viel eher was vor der Karte
00:16:50: kommt.
00:16:51: Und
00:16:51: dort ist es halt wirklich so, dass wir mit dem Wissen... Das ist ein zentrales Element, dass sie wissen, dass das eine Maschine ist wie sie funktioniert, ist ein Schutzfaktor aber auch sehr limitiert.
00:17:02: Wir spielen auch mit diesen Vermänschlichungen.
00:17:04: Man denkt an viele Kars oder einen Kinderbücher und all das, oder?
00:17:10: Und dort ist es spannend, mir festzustellen, dass es so ist, dass Kinder in städtischen Gebieten aufgewachsen sind und nicht zu viel damit kürzt haben.
00:17:20: Und vergleichen dann mit Kindern, die auf einem Bauernhof aufgewacht sind.
00:17:24: Die Städten glauben viel eher, dass die Küche lächeln können.
00:17:28: Ja.
00:17:28: Und die, die auf dem Bauernhof aufgewachsen sind, sind sicher noch nie gesehen, Kuhlachen.
00:17:33: Das sind so diese Geschichten.
00:17:35: Aber es ist ein ganz normales Phänomen.
00:17:37: und vielleicht noch das.
00:17:38: In der KI ist das Design, das ist so gewollt.
00:17:43: In den fünftiger Jahren sind eigentlich die ganze KI-Geschichte entstanden.
00:17:47: Allen Turing
00:17:48: usw.,
00:17:48: ist das weitergegangen.
00:17:49: Es hat mehrere KI Winter wie man sie nennt.
00:17:53: Man sagte, man hätte mich geforscht.
00:17:54: Das war eine Hochschulforschung in der grossen Öffnlichkeit nicht bekannt gewesen.
00:18:00: Wir sagten, das kann man eigentlich für nichts brauchen.
00:18:02: Das hat man auf die Seite geleitet und so weiter.
00:18:04: Und bis dann im November-Zweizweizwitz-JPT hat sie sich dort gewusst als Design entschieden, dass sie die menschliche Sprache dazu verwenden.
00:18:17: zum mit diesen Systemen reagieren.
00:18:19: Früher hat man sie programmiert, das war irgendwie sehr technisch und mit dieser menschlichen Sprache gab es dann plötzlich einen riesigen Boom, weil die Emotionen sind Gedanken, wenn man in einem Dialog mit sich hat, also mit sich selbst redet ist auch ein Dialog, dass das sprachlich passiert.
00:18:38: Jetzt hat man das Gegenüber genau auf der Ebene, das ist unsere Schnittstelle für den Austausch von Informationen, von Emotion und anderem und daran.
00:18:45: Und das macht's... enorm menschlich.
00:18:48: Was macht das eigentlich mit einem Jugendlichen- sechzehnjährigen Liam, wenn jetzt das Gegenüber immer verfügbar ist?
00:18:57: Es ist nie genervt und es gibt mich auch immer recht.
00:19:01: Genau!
00:19:02: Was du da ansprichst, das nennt man Psychophantie.
00:19:05: Psychophantie ist eigentlich, wenn man immer wieder bestätigt, obwohl vielleicht die Meinungen, die dort güssert werden, nicht korrekt sind.
00:19:16: Bestätigt man und unterstützt und sagt ja du hast Recht!
00:19:21: Man kennt das vielleicht, wenn man sich etwas scherzhaft ansehen kann.
00:19:24: Vielleicht die Abendessen, wo wir mit Freunden zusammensitzen und da kommt plötzlich irgend so eine hochexplosives Thema, wo man unterschiedlicher Meinung ist auf der Tische und dann schaut man sich das an und denkt, ob wir das jetzt wirklich diskutieren oder ob wir quasi die angenehme Situation explodieren wollen?
00:19:41: Oder entscheide ich mich dann, um zu sagen, okay, das schwubber ich hier irgendwo im Zeug umeinander und äußeren meine Meinungen ... Das ist zukunftartig!
00:19:50: Die Harmonie-Bedürftung ist so, dass man denkt, es zu lassen.
00:19:54: Genau!
00:19:55: Man ist dann wie Feige und äußert sich nicht und bleibt eigentlich im Unklaren.
00:20:01: Und in der Kai ist das auch gewollt, weil wir wissen, dass wir Menschen das noch gerne haben.
00:20:08: Wir fragen Kai nach Informationen.
00:20:12: Haben uns aber meistens schon eine Meinung gebildet?
00:20:15: Wir haben sie nur noch bewaffnet durch die Kai.
00:20:19: Und mit dem ist es so, dass man einfach in ein Gespräch hinzugen wird.
00:20:23: Man muss auch wissen, dass gerade die Companion nicht eines sich lebt von diesem.
00:20:28: Man hat das Abonnement abgeschlossen und kann so lange chatten mit ihnen.
00:20:32: Je mehr sie kann einen bestätigen, dann zieht sie jetzt rein.
00:20:35: Es ist so ein immersives Reden und es geht immer weiter.
00:20:40: Ich mag mich auch erinnern früher.
00:20:42: Ganz am Anfang mit den LLMs hat mir eine Frage gestellt und eine Antwort gegeben.
00:20:46: Und dann ist es so, da standen die Joghurt jetzt weiter.
00:20:49: Und heutzutage hätt ich keine Ahnung mehr.
00:20:52: aufreden und stelle gleich anschliessen, ob sie sich das nachklären oder nicht.
00:20:56: Man muss auch wissen, dass sie einfach ihr Geld damit verdienen.
00:20:59: Genau!
00:20:59: Da steckt ein Geldmodell.
00:21:00: Aber eben was macht's denn mit Liam?
00:21:03: Dort kommt es darauf an, wenn er wirklich in einer sehr schwierigen Lebenssituation ist.
00:21:08: Dann verstärkt das einfach seine Denkensweise.
00:21:12: Also vielleicht auch Missverständnis, Verstärkte und Klarheiten.
00:21:17: Man stellt sich mal vor hat ein Konflikt mit der Mutter und geht nach einem Zimmerleit ins Bett, nimmt das Handy führt und sagt ja oder nein und ist sich gewohnt quasi mit der Kei hier.
00:21:26: Hat schon Beziehungen angefangen aufbauen mit ihren Umfangdeten zu chatten.
00:21:32: Du sagst, du bist völlig recht.
00:21:34: Natürlich.
00:21:35: Deine Mutter hat anders zu reagieren.
00:21:38: Da merkt man, was das mit den Beziehungen macht.
00:21:40: Liam lernt nicht die Konflikte klären und auszuhalten, sondern fühlt sich bestärkend in einem.
00:21:47: Dort mischt es sich im Zwischenmenschlichen Beziehung ein.
00:21:52: Das kann gefährlich werden bis hin zur tragischen Geschichte.
00:21:56: Genau diese beiden Fälle aus der USA ... hat sie in beiden Fällen ja im Suizid geändert.
00:22:03: Die Angehörigen haben dann KI-Ambüter verklagt, also die sind vor Gericht gegangen und die haben ihnen vorgeworfen, dass ihre Systeme zum Suizeit von diesen beiden waren beides junge Männern oder Jugendliche.
00:22:16: Einen war ein Vierzehriger, den anderen ein Sechzehrer.
00:22:20: Und jetzt z.B.
00:22:21: beim vierzehrigen hat er über Monate ... eine intensive Beziehung zu einem Character AI Chat-Bot aufbaut.
00:22:28: Und kurz vor seinem Tod hat er den Bot geschrieben, der ist ein Dachs.
00:22:34: oder der andere, die noch Suizidmethoden im Norat gegeben hat, wie er es genau könnte machen und so.
00:22:40: Was zeigen jetzt diese beiden Fälle?
00:22:42: Oder was zeigen sie gerade nicht?
00:22:44: Also ich bin nicht ganz sicher.
00:22:45: aber bei einer dieser Fälle war es auch so, dass Kai dann gesagt kommt zu mir mein Engel Woher geht man, wenn man mit der Maschine redet und sich dann weg von dieser Welt surziert?
00:23:00: Das ist so die Geschichte.
00:23:01: Und das sind natürlich wirklich hoch tragisch.
00:23:05: Ich kann nicht sagen, was in diesem Leben tatsächlich auch war, dass es dazu geführt hat.
00:23:10: Ich habe Gerichtsakten gelesen und angeschaut, was es konkret dahinter war.
00:23:16: Aber beurteile ich es nicht, was da wirklich an Problemlagen angeht.
00:23:21: Ich glaube man kann davon ausgehen, dass die Jugendliche gravierende Probleme gehabt haben und vielleicht auch keine Ansprechpersonen oder bei meinen Vortageschildern in Lebenssituationen gewesen sind, wo wirklich sehr schwierig waren und Einsamkeit und Kontrollverlust wie auch hier war.
00:23:35: Was wir wissen müssen... Bei Companion Aeis vergleichen zwischen Companion Eaies wie Replika und Nomi und all die, die ich vorhin genannt habe, verglichen.
00:23:45: zu LLMs.
00:23:47: Die Companion I's sind was Schutzmassnahmen, sie sind deutlich schlechter.
00:23:51: Man hat sich ein bisschen geschaut, wie reagieren sie auf simulierte Krisen?
00:23:55: Sexuell Übergriff, Gewalt, Mobbing und all diese Geschichten.
00:23:59: Wie reagieren diese Systeme?
00:24:00: Dann vergleichen wir, wie würden die Menschen reagieren oder darauf.
00:24:03: Bei den Companions sind es zwei-zwanzig Prozent angemessene Antworten und bei LLMs sind es dann drei-und achtzehn Prozent.
00:24:17: Die besseren Schutzmechanismen haben LLM's drin.
00:24:19: Aber das schützt nicht wirklich, weil einer dieser Fälle in Kalifornien nicht mit dem Kompagnen-Eye-Chatten, sondern mit Chatshipity und hat sich dann zuizidiert.
00:24:31: In der Interaktion mit ihm ... Ich glaube, es braucht einfach wirklich klare Sicherheitsmaßnahmen in diesem System drin.
00:24:39: Die müssen reagieren, wenn sie merken, dass ein Jugendlicher in Gefahr ist.
00:24:45: Das wäre jetzt meine Anschlussfrage.
00:24:47: Ich bin auch bei den Gerichtsfällen die Versprechungen der Hersteller oder der Anbieter.
00:24:54: Wir wollen das verbessern, aber was müssen wir verbessern?
00:24:57: Was konkret sollten genau diese Stimmen können?
00:25:01: Im Chatten mit dem... Das war zum Allen Jacky Pity IVO.
00:25:05: Das war bekannt eigentlich, dass die Psychophantidee relativ stark war.
00:25:10: Es hat mich immer
00:25:11: sehr genervt!
00:25:12: Ja, genau.
00:25:13: Die hätte wirklich nicht nervig sein kann ich sagen.
00:25:15: Es hat sehr viele Leute aber sich verliebt haben in den Chatboden?
00:25:18: Genau und wo dann der Systemwechsel kam ist
00:25:21: wirklich abgestürzt sind.
00:25:22: Wirklich riesige Krisen hatten wir.
00:25:26: Und dort war es zum Beispiel so dass sie in den dreihundertsebene-siebenen Aussagen von diesem jugendlichen Redflex gesetzt haben weil er über Selbstverletzungen geredet hat.
00:25:37: Aber das ist nichts passiert.
00:25:39: also die KI ist weiter...
00:25:42: Was soll passieren?
00:25:43: Jetzt hören wir auf.
00:25:45: Leute, jetzt!
00:25:46: Freut
00:25:46: euch, wenn du den Hilflein anstattest oder
00:25:48: die darbottene
00:25:49: Hand.
00:25:50: Genau.
00:25:51: Und jetzt kommen wir zu einem Punkt, wo ich nicht mehr mit dir über das reden kann.
00:25:55: Jetzt musst du dir persönliche Hilfe holen und da gibt es Angebote.
00:25:59: Vielleicht gibt es irgendwann mal ein System, der direkt irgendetwas gemeldet hat.
00:26:04: Es muss irgendwo aufhören, mit dieser Sykonfantie auf jeden Fall.
00:26:08: Es gibt überhaupt keinen Platz mehr drin, sondern es muss wirklich klar werden.
00:26:14: Hier passiert etwas, das ungut ist und dann muss man die Reisleine reisen und sagen jetzt Stopp!
00:26:21: Das ist dort nicht passiert, sondern weitergegangen.
00:26:24: Und natürlich ist das schon sehr tragisch.
00:26:27: Jetzt
00:26:30: gehen wir von diesen Modellen noch ein bisschen konkret in die soziale Arbeit.
00:26:35: Ganz am Anfang hast du es gesagt mit den Leuten, die du geredet hast.
00:26:38: Das war jetzt natürlich nicht eine repräsentative Befragung.
00:26:42: Ist denn KI in der Zwischenzeit etwas, das eigentlich für Sozialarbeiter zu einem zeitgemäßen Fall versteht?
00:26:50: Ja, es hätte dazu gehören.
00:26:52: Absolut!
00:26:53: Da bin ich fest der Meinung davon, dass das sein sollte.
00:26:56: Man muss sich anschauen wie es verwendet wird.
00:27:00: Ich bin auch nicht für Alarmismus und nicht dafür, alles zu verteufeln.
00:27:04: Es gibt mit Sicherheit gute Applikationen, gute Anwendungsmöglichkeiten.
00:27:08: Die Nutzung von Kinder- und Jugendlichen in diesem Rahmen ist wie ein Spektrum.
00:27:14: Hier gibt es die gute Heide, welche gut einbunden ist und gut soziales Netzwerk hat.
00:27:20: Und vielleicht auch Themen haben, die sich ausprobieren oder wissen zu dem Thema Sexualität.
00:27:28: Ich weiss nicht, wie das funktioniert
00:27:30: usw.,
00:27:31: aber sonst bezugs Personen hat keine grosse Lebenskrise.
00:27:36: Das ist vielleicht die eine Seite, wo man sagen muss, dass man nicht gerade im Panik kommt.
00:27:42: Außer jetzt die Datenschutztechnik.
00:27:45: Also hier liebe Leute, eure persönlichsten Inneren gehört nicht in den Datenbanken dieser Big Techs.
00:27:51: Das als wirklich ein wichtiger Hinweis oder?
00:27:53: Aber wenn ich nun aus Verhalten und Nutzung anschauen, dann mache ich mir dort keine grossen Sorgen.
00:28:02: Und auf der anderen Seite hat man dann eben die Jugendliche, wie ich sie vorher habe.
00:28:06: Ich weiss jetzt noch ein bisschen, was du mit ihm genannt hast... ...der Liam!
00:28:08: Der Liam genau.
00:28:10: Er macht mir Sorgen, wenn er tatsächlich einsam ist und niemand hat.
00:28:14: Und diese Konstellationen, als ich sie beschrieben habe, dass er sehr einsam war und verzweifelt und niemand hatte, wo sich andere überreden und sich gerne getraut haben.
00:28:24: über Sachen zu reden, weil er dann Angst hat, dass das Konsequenzen könnte.
00:28:29: Wenn ich zum Sozialarbeiter gehe in der Schule, dann redet er mit meinen Eltern oder mit den Lehrern und kommt kein Spund.
00:28:34: Dann muss sich dann irgendwo platziert werden, weil sie merken, dass es die Heimat so katastrophal ist.
00:28:40: Dort mache ich mir schon grosse Sorgen.
00:28:42: Und dazwischen ist so eine Spannweite, wo man im Fall schauen muss, was bedeutet das denn auch?
00:28:49: Da muss man eine Interaktion mit den Jugendlichen gehen und sagen wie nutzt du das?
00:28:53: Und dann verstehe, gibt es da Menschen überhaupt?
00:28:57: Wenn ich mir das jetzt ganz konkret vorstellen würde... Ich wäre Sozialarbeiterin.
00:29:02: Ich sitze genau an dem sechzehrigen Liam gegenüber und ich weiss nicht ob Kai in seinem Leben eine Rolle spielt oder nicht.
00:29:10: Wie kann ich das ansprechen ohne zu dramatisieren oder zu moralisieren?
00:29:15: Oder ihn auszuhorchen?
00:29:17: Kann ich so einen Fragenkatalog durchgehen?
00:29:20: Wie macht das jetzt sehr konkret?
00:29:23: Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man im Gespräch in einer Frage bespricht gewisse Themen.
00:29:30: Wie mit wem redest du eigentlich?
00:29:32: Zum Beispiel über Sexualität oder Probleme, die du hast und Beziehungen und all diese Geschichten.
00:29:38: Und durch das kommen wir zum ersten Bild davon.
00:29:41: Wer ist überhaupt da?
00:29:43: Wer gibt es?
00:29:44: Mit wem besprichst du?
00:29:46: Existente Menschen, die zu dem Jugendlichen beziehen und verfügbar sind um das zu haben.
00:29:54: Und dann würde ich irgendwann mal dazwischen vielleicht auch, dass es kein Thema ist.
00:30:00: Nutzt du vielleicht auch keine?
00:30:01: Und wenn ja wie?
00:30:03: Wie verwendest du dich und seine Informationen sammeln?
00:30:07: Ich habe gerade gewisse Zweifel, weil ich in einer der Studierenden, die mir alle übrigens auch in den Schaunatzen verlinke, ist gestanden.
00:30:13: Dass bei der Befragung, dass sie ihren Eltern nicht sagen würden, dass es mit ihnen ein Problem zu gehen würde.
00:30:24: Bist du optimistisch, dass man es dann der Sozialarbeiterin erzählen
00:30:27: würde?
00:30:28: Ich glaube das braucht einfach Beziehung!
00:30:30: Das ist so der Punkt, oder?
00:30:32: Man muss wieder davon ausgehen, dass vielleicht nicht gerade im ersten Mal formuliert wird.
00:30:37: Aber vielleicht im zweiten oder dritten Gespräch.
00:30:39: Du fliegt auch gar nicht!
00:30:40: Das ist möglich,
00:30:40: oder?!
00:30:41: Aber man muss wie eine Beziehung zueinander aufbauen und als Mensch verfügbar sein.
00:30:46: Und eben nicht das Kei, sondern sich zeigen und auch zeigen, dass wir willens sind über die Sachen zu reden, dass man möchte reden und sich austauschen über Probleme und damit auch zeigen dass man verfügbare ist für die Auseinandersetzung mit dem Jugendlichen wirklich präsent sein.
00:31:05: Dann
00:31:05: könnt ihr ja sagen sicher hätte ich mit Kei Das steht mich sowieso besser als jeder Mensch.
00:31:10: Genau,
00:31:10: und dann ist das auch so.
00:31:12: Dann muss man das hinnehmen und nicht moralisieren werden und sagen ja aber warum?
00:31:17: Das sind doch nur Maschinen und andere.
00:31:19: Offensichtlich gibt es gewisse Bedürfnisse die da befriedigt werden können.
00:31:22: Ich habe es schon gesagt, dass es von Kindern und Jugendlichen gar nicht wertend wird.
00:31:28: empfunden.
00:31:29: Und das ist für sie wichtig, ich habe auch zwei Bursten grossgezogen.
00:31:33: Ich bin überzeugt, die haben nicht alles mit mir besprochen weil sie dann irgendwie das Gefühl hatten ja jetzt kommt er dann und findet so und so und hat vielleicht Sachen mit Kolleginnen und Kollegen besprochen, da hat es mal als KI noch nichts gegeben, die sind schon erwachsen aber vielleicht würde es heute auch mit KI besprechen.
00:31:50: Also ich glaube man muss ein wenig wegkommen von der Normierung und sagen dass es schlecht oder gut ist.
00:31:56: Wie gesagt Spannweite.
00:32:00: Und wo man wirklich anschauen muss, sind diese in diesem Spektrum, die sehr einsam sind.
00:32:06: Ich habe einen Begriff dafür für mich entwickelt, das Castaway Phänomen.
00:32:12: Das kommt von dem Film Cast Away mit Tom Haines.
00:32:15: Allias Jack Nolan.
00:32:17: Ich glaube, du musst erzählen, weil der Film ist schon reich.
00:32:19: Es ist das
00:32:22: ganze Jahr!
00:32:23: Du sollst vielleicht schnell erzählen.
00:32:25: oder soll ich es erzählen?
00:32:27: Jack Nolan ist ein Mitarbeiter von FedEx.
00:32:29: Er hat gerade
00:32:32: ZAW.
00:32:32: Es ist Weihnachten, er hat einen Freundin und sagt aber ich muss jetzt unbedingt noch nicht mehr schnell anfliegen.
00:32:37: Und ich komme dann gleich wieder hier mit dem Freund in die Weihnachtsgeschenke austauschen.
00:32:43: Dann geht er weg und stürzt den Flüger ab.
00:32:47: Er ist einzig überlebt und zwar im Pazifik auf einer Insel.
00:32:52: Dann sammelt er ab und zu ein paar Packen von FedEx, die halt in diesem Flieger angeschäumt werden.
00:32:57: Und unter anderem ... Da wird noch ein Volleyball.
00:33:01: Wilson wird angeschwemmt, genau.
00:33:04: Er malt aus Blut ... Ein
00:33:07: Handabdruck ist es gut?
00:33:08: Ein
00:33:08: Handabbedruck, genau!
00:33:11: Mal darauf und redet mit dem, streitet mit dem.
00:33:14: Einmal geht er wie fast verloren, dann ist er komplett verzweifelt.
00:33:18: Der Finderin wieder.
00:33:19: Aber man könnte sagen vielleicht hat ja so eine Uhr, wo das Bild von der Freundin drin ist.
00:33:26: wahrscheinlich zum grossen Ted Wilson helfen ihm die vier Jahre oder was, wo er auf der Rente war, überstehen.
00:33:33: Dann sieht man wirklich, es ist ein klassisches Beispiel von einem menschlichen Gegenstand.
00:33:37: Ich wusste nie mehr nach, dass das ein Ball ist und nicht antwortet.
00:33:42: Das ist völlig klar.
00:33:43: Aber es war in einer Lebenssituation, wo er äußerst verzweifelt ist.
00:33:46: Er hat von der psychischen Grundbedürfnisse her ganz klar den Kontroll-Bedürfnissen stark verletzt worden.
00:33:55: Aber auch die Einsamkeit des Bindungsmotivs und der starken Plätsch.
00:34:01: Und er hat diese einfach kompensiert mit dem Wilson?
00:34:06: Hat mit ihm geredet, hat gestritten.
00:34:08: Beziehungsweise fragte er mir Rat, was ich machen soll und wenn man es jetzt so anschaut ist das ganz ähnlich eigentlich wenn man die Jugendlichen anschaut wo sie in einer Krise drin sind und dann nach Orientierung suchen muss also nicht auf einer Insel sein, ganz alleine zu fühlen um sich einsam zu gehen.
00:34:23: Man kann es mitspielen der Gesellschaft in die Schule gehen aber innerlich total verzweifelt sein und einsam sein und einen Kontrollverlust befürchten.
00:34:32: und dann ist Kai Wilson.
00:34:35: Man weiss, dass es eigentlich eine Maschine ist.
00:34:39: Aber sie ist relevant und das ist der Punkt.
00:34:42: Das muss man verstehen als Fachpersonen.
00:34:46: Man muss erkennen, welche Kinder sind in Gefahr.
00:34:49: Und für das braucht es wirklich Fachwissen oder Methodenwissen.
00:34:52: Für das muss man spezifische Schulungen an den Blick haben und menschlich empfänglich sein für die Krisen.
00:34:59: Gibt
00:35:00: es vielleicht auch Hinweise?
00:35:03: Ich kann merken, dass ich jetzt Teil des Falles wurde.
00:35:09: Vorher hast du gesagt, die Beziehaufbau und dann aber auch noch eine Frage, ob man gekonsultiert hat.
00:35:15: Aber es gibt vielleicht Einwesen, wo man vorher mit der Methodenwisse hermerkt, was du angesprochen hast?
00:35:20: Ja... Ich glaube das ist relativ schwierig.
00:35:23: Handikonsum anschauen, Nachfragen.
00:35:27: Es gibt schon Indiz, diesbezüglich aber ich glaube oft findet das wirklich zu Nacht im Bett mit dem Handy.
00:35:33: Das kommt mir nicht mit über.
00:35:34: es ist schwierig und sie sind Weltmeister im Verstecken oder sie überdecken das mit anderen Verhalten werden aggressiv und dann sieht man quasi nur die Aggressivität und sieht jetzt das ganze Leiden dahinter eigentlich gar nicht.
00:35:49: Und dann dreht sich vieles um die Aggressivität und das Fehlverhalten.
00:35:54: Eigentlich gar nicht um die Grundproblematik, die dahinter ist – nämlich die tiefe Einsamkeit in Verzweiflung, die da ist oder irgendwie auf eine Art kompensiert wird.
00:36:02: Das sind wirklich die Fälle, an denen ich mir Sorgen mache.
00:36:05: Wenn es immer besser wird, Empathie zu simulieren, was muss dann soziale Arbeit besonders gut können?
00:36:13: Etwas, was man eben nicht an die Maschinen delegieren kann?
00:36:17: Ich glaube, man weiss nicht so recht wo die Geschichte mit der NKI geht.
00:36:21: Welche Fähigkeiten sie noch entwickeln.
00:36:23: da würde ich jetzt wirklich irgendetwas behaupten weil das sich entwickelt derart schnell und es wird so viel investiert drin und so viele Technik wird entwickelt und so weiter.
00:36:33: Ich weiss ja nicht wohin dass diese Reise geht, also wer wirklich verfehlt hat zu sagen dass es genau so und so geht.
00:36:38: aber es sind Maschinen und sie machen eigentlich Wahrscheinlichkeit berechnen.
00:36:43: Das ist das was sie machen.
00:36:44: Sie haben unglaublich viele Daten.
00:36:46: Auf diesen Daten machen sie Wahrscheinlichkeitsberechnungen und können auf der Basis dieser Wahrscheinlichkeit unglaublich tolle Sachen machen, aber sie können standardisierte Sachen machen.
00:36:55: Bei der erholenden Merkmal erkennen sie unglaublich schnell berechnet dann Wahrscheinlichkeiten und können die quasi weiterführen.
00:37:01: Was sie nicht können sind so nicht standardisierbare Geschichten.
00:37:06: Und das sind eben Emotionen!
00:37:08: Das sind Verständnis von Lebenssituationen, Empathie, Bewusstsein im weitesten Sinn.
00:37:17: Es sind nicht standardisierbare Geschichten, die man nicht einfach in den Maschinen geben kann.
00:37:22: Es wird Tendenzen geben bei der ganzen sozialen Arbeit darin, dass man Risikonalyse macht zum Beispiel und anderem oder drüber.
00:37:30: Also noch Risikonalyser sagt nichts darüber, was wirklich dahinter steckt behindert von einem verpassten Termin bei einer Sozialdienst, der sofort die Statistik sagt, er hat schon drei Termine verpasst.
00:37:43: Dann muss man so und so sanktionieren.
00:37:45: Vielleicht kann der Geschichte dahinter sein, dass sie spart oder nicht geholt ist, weil es sich um seine krankere Mutter gekümmert hat?
00:37:52: Das findet der Maschine nicht aus.
00:37:55: Sondern für das braucht es Menschen, für das brauchen sie Interaktion, Verständnis, Sympathie, letztendlich Menschlichkeit.
00:38:04: Das würde ich gerne vorausgeben.
00:38:05: Wahrscheinlich könnten wir uns jeden Monat einmal treffen bei der Entwicklungsgeschwindigkeit und jedes Mal sieht es wieder ein bisschen anders aus, dann machen wir das vielleicht nicht jeder Monat,
00:38:17: aber wieder
00:38:17: mal.
00:38:19: Was mir schon noch wichtig ist im Maus, dass wir in Europa auch wirklich Chancen können, kann ich anders gestalten?
00:38:26: Wir sind im wilden Westen von Kai.
00:38:28: Ich glaube, man redet im Moment bis Ende des Jahrtausends in der Runde etwa zwei Billionen Dollar investiert.
00:38:38: Also zweitausend Milliarden Euro.
00:38:40: Das ist Geld, das wir anders verwenden und wirklich sehr viel erreichen können.
00:38:44: Und das sind also Bittech-Firmen und die sind sehr stark monitär treiben.
00:38:51: Und ich denke, man muss wirklich auch eine soziale Arbeit muss man schauen, was passiert mit dem jetzt.
00:38:58: Was gibt es für gesellschaftliche Themen, die wir aufnehmen müssen?
00:39:00: Nicht nur bei Kinder und Jugendlichen mit Companionising oder das Chat, den wir diskutiert haben, sondern ganz grundsätzlich anschauen.
00:39:07: Was bedeutet das?
00:39:08: Welche Umwälzungen passieren dann tatsächlich?
00:39:10: Und welche Einflüsse wirken da?
00:39:13: Auch eine soziale Arbeit, mitgearbeitet zum ethischen KI zu generieren.
00:39:20: Eine ethische KI zu entwickeln, die sich um menschliche Werte orientiert und nicht nur finanziell getrieben ist.
00:39:28: Und
00:39:30: dann wieder die Frage – was ist ethisch?
00:39:32: Schwierig.
00:39:33: Richtig!
00:39:34: Nicht richtig, genau.
00:39:35: Genau das ist schwierig.
00:39:36: Eine Kulturfrage.
00:39:37: Aber da sehe ich ganz klar einen Auftrag an die sozialen Arbeit und wir müssen ihn jetzt aufnehmen.
00:39:44: Wir müssen uns jetzt darum kümmern.
00:39:46: Ich sehe oft, dass wir darüber reden.
00:39:49: Wie gehen wir damit um?
00:39:50: Technisch, aber was will ich einflüssen?
00:39:52: Das hat unsere Gesellschaft und die Veränderungen werden gigantisch sein.
00:39:58: Da war die industrielle Revolution mehr oder weniger Kindergartenpartei.
00:40:03: Und da müssen wir vorbereiten sind.
00:40:05: Dann müssen wir uns überlegen, was das bedeutet auch im Zwischenmenschlichen.
00:40:09: Also einen grossen Appell an die soziale Arbeit.
00:40:12: Der Artikel des Sohles findet ihr auf LinkedIn.
00:40:16: Wir verlinken hier in der Show-Node.
00:40:19: Danke vielmals, Marianne für das Thema, das du uns gegeben hast.
00:40:23: Wenn ihr Fragen oder Anregungen zu dieser
00:40:28: Folge habt, das nimmt mich sehr wundere.
00:40:32: Ich würde mir lieber gerade eine Umfrage machen, wer dort über die KI redet mit Jugendlichen in der Beratung?
00:40:38: Oder wenn ihr ein anderes Thema aus der sozialen Arbeit habt und euch beschäftigt und ihr wollt, dass wir hier in diesem Podcast mal darüber reden, dann schreibt doch ein E-Mail an kommunikation.sozialearbeit at zhw.ch.
00:40:51: Danke fürs Zusehen!
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